Samstag, 2. August 2014

Kicking Horse Mountain Resort

     DAY 12

 Hi,

heute sind wir mit dem Gedanken aufgestanden, irgendwas cooles unternehmen zu wollen. Die Idee einen Berg hochzuwandern klang schonmal ganz gut. Der Besitzer des Campgrounds erklärte uns auch ungefähr, wo wir hinfahren müssten. Da dies aber kein offizieller Wanderweg war und wir auch keinen Plan hatten, wie wir dort hingekommen wären, entschieden wir uns dafür zum Kicking Horse Mountain Resort zu fahren. Das war echt ein ganz schönes Stück weg, und dann dachte man, ah da ist das Schild, wir sind jetzt da... Aber dann musste man doch noch 20min fahren. Der Highway dort hin war aber ganz schön.
Am Fuß des Berges angekommen stand die Entscheidung an, was wir überhaupt machen wollen, unter anderem konnte man sich auch ein Downhillbike ausleihen und im Bikepark rumbrettern. Seht selbst, wie vielfältig das Resort ist: kickinghorseresort.com 
Wir entschieden uns für "mit der Gondel hochfahren". Wie sich hinterher herausstellte, war das gar keine schlechte Idee.
Oben angekommen gingen wir einen Schotterweg lang, dieser befand sich direkt auf dem Bergkamm, rechts und links ging es jeweils sehr steil runter. Auf dem Schild des Wanderwegs stand was von 4-5 Stunden Wanderung, naja wir probierten es mal. Am Anfang waren noch mehrere Leute um uns herum, doch nach und nach waren wir fast die einzigen. Ab und zu kamen uns Leute entgegen, aber sonst war es sehr ruhig. Irgendwann hörte der Weg auf und wandelte sich in einen schmalen "Trail" um. Ab jetzt hieß es nicht mehr wirklich wandern, sondern eher klettern. 
Der Trail war also echt schon anspruchsvoll, keineswegs ein normaler Wanderweg. Nach ständigem hin und her geklettere und mit den Armen sich hochziehen und den Beinen sich abstützen kamen wir oben endlich an. Vielmehr waren wir ja eigentlich schon oben, und sind nur einen anderen Berg langgelaufen.
Oben war dann Wiese und sonst noch ein paar Felsen, die Aussicht war auf jeden Fall schön. Der Himmel war etwas bedeckt, wahrscheinlich vom Rauch der Wildfire.
Für das Zurück gehen, mussten wir etwas mehr Zeit einplanen, man ist öfters abgerutscht, da es doch schon Steil war, da war man froh, dass man sich an ein Paar Wurzeln und Felsen ab und zu festhalten konnte. Im Nachhinein, war es vielleicht etwas dumm mit normalen Jogging-Schuhen und T-Shirt da entlang zu klettern. Aber das war eben auch ein Abenteuer :) 

Abends haben wir dann im Camper gekocht und draußen gegessen, das Wetter war in Golden fast so gut, wie im Okanagan Valley. Als wir mit dem Dinner fertig waren, kam sogar noch eine Frau vorbei, die uns Kuchen vorbei brachte. Sind halt richtig nett, die Kanadier :)

Bis dann,
JT

Highway zum Mountain Resort


"klettern"


on top!

Bergkamm, normaler Wanderweg


 Der Trail, um auf die "peak" zu kommen
Brücke um zum Mt Resort zu gelangen


Freitag, 1. August 2014

erster Nationalpark

    DAY 11

Hallo,

nach einer Nacht in Revelstroke ging es auch schon wieder weiter zum nächsten Campground. Noch ein wenig blieben wir Revelstroke noch erhalten. Und zwar fuhren wir den Mount Revelstroke hoch. Das ist ein Nationalpark und war somit unser erster Nationalpark, dort unten am "Gate" haben wir dann auch gleich eine Jahreskarte für alle Nationalparks geholt. Vom Preis her hat sich das auf jeden Fall gelohnt. Erschlossen wird der Park im Wesentlichen durch eine Stichstraße, der Mount Revelstoke Summit Road, die auf 26 km Länge durch drei Vegetationsstufen bis fast auf den Gipfel des Mount Revelstoke (1860 m) führt. Den Restlichen Kilometer zur Spitze muss man wandern, was wir natürlich auch gemacht hatten. Am Campground hatte man uns noch gewarnt vor sehr vielen und aggresiven Mücken, doch so viele gab es dann dort oben doch nicht. Ganz oben angekommen hatte man eine wunderschöne 360° Sicht, und man stellte fest, man befindet sich in mitten von Bergen, soweit das Auge reicht überall Berge. 
Nächster Halt war das zwei Stunden entfernte Golden. Dort angekommen, stellte wir fest, das es den Campground hier gar nicht gibt und das dieser auch gar keine richtige Adresse hat. 
Zufällig war ein Subway direkt am Ortseingang, also haben wir dort auch direkt "Dinner" gehabt. Da "BC-Day" war das, wie die uns sagten der "busiest day ever". Für unseres Subs mussten wir alleine fast 30min anstehen, und das ob obwohl 12 Verkäufer hinter der Teke standen, so einen vollen Subway mit so vielen Mitarbeiter hatte ich noch nie gesehen. 
Draußen beim Essen, haben wir dann noch Leute gefragt, ob sie wüssten wo wir hinmüssen. Die erste Frau jagte uns erstmal ein Schreck ein, indem sie meinte, dass der RV Park in Richtung Revelstroke sei, aber daher kamen wir ja..
Eine Frau hatte unser Gespräch mitbekommen und kam helfend zu Stelle und suchte uns die Adresse raus. Also eine Adresse gab es nicht, aber sie meinte ihr müsste den Highway 95 einfach für 20km runter fahren und dann käme der irgendwann.
Gesagt getan, doch der war so schlecht ausgeschildert, dass wir doch glatt vorbeigefahren sind, und auf dem Highway sogar noch wenden mussten.
Abends bei Sonnenuntergang kamen wir dann endlich an. Es war ein RV Park von der Sorte, die wir so noch nicht kannten. Sehr großflächig und verhältnismäßig sehr wenige Camper. Außerdem stand er zum Verkauft. Das ganze Land für 35.000 Doller. 
Die Besitzer waren zwar nett, aber irgendwie auch etwas seltsam, ich glaube die haben schon immer dort im Niergendwo gewohnt und die größte Zivilisation, die die mal gesehen haben war wahrscheinlich Golden und die Stadt hat 3700 Einwohner. Ihr Fleisch und alles jagen sie übrigens auch selbst. Und Internet oder Fernsehen war Fehlanzeige :) 
Für uns war das ja auch keinenfall wichtig, aber so die ganze Zeit leben, könnte ich nicht. Naja schon interessant, was für verschiedene Leute man so trifft auf der Reise.
Abends haben wir dann noch Fussball und Frisbee gespielt, der Campground war groß genug und außer uns waren dort vielleicht noch 10 andere Wohnmobile, also stören konnten wir somit auch keinen :)
Als wir ankamen erzählte man uns außerdem, dass das Graue am Himmel keine Wolken seien, sonder dass auf der anderen Seite des Berges, gerade der komplette Wald abbrennt. Mit Wildfeuern hatte BC in diesem Jahr echt zu kämpfen!
Ein Fireban gab es trotzdem nicht und das hieß wir machten uns später noch ein Lagerfeuer und saßen mit Marschmellows und Bier drum herum. 

Bis dann,
JT









Donnerstag, 31. Juli 2014

Nächster Halt, Revelstroke

    DAY 10

Hallo,

heute hieß es Abschied nehmen von Okanagan Valley und der Landschaft, die nicht zu Unrecht die Wüste Kanadas genannt wird. Es ist echt eine richtige Steppe. Man kann es sich kaum vorstellen, aber es gibt in diesem Land echt total viel unterschiedliche Natur. Da fährt man einfach mal 2 Stunden weiter und alles sieht schon wieder ganz anders aus. Echt interessant. 
Heute ging es für uns weiter ins 641 Kilometer von Vancouver entfernte Revelstroke. Das hieß wir hatten die Rocky Mountains erreicht. Die reine Fahrzeit betrug vier Stunden. Aber unterwegs haben wir mehrmals angehalten, es gab tolle Aussichtspunkte, siehe Fotos unten!
Und wir mussten uns nochmal an einem Fruit Stand mit Obst eindecken, das ist im Okanagan nämlich echt sehr lecker! Vorallem die Pfirsiche. Eine Stadt am Lake heißt sogar "Peachland", da ist der Name echt Programm :) 
Am späten Nachmittag kamen wir in Revelstroke an. Unser Campground war direkt am Williamson Lake. Ein kleiner und nicht gerade warmer See zum schwimmen. Dort sind wir auch direkt nach der Ankunft reingegangen. Aber sobald die Sonne weg war, war es schon um einiges kälter, als noch im Okanagan Valley. Draußen sitzen war da nicht mehr angebracht, deshalb haben wir abends am Laptop im Camper den Film "Das Bourne Ultimatum" gesehen. 

Bis dann,
JT





Williamson Lake Campground

richtige Safari Camper aus England

Williamson Lake am Campground



Mittwoch, 30. Juli 2014

Überraschungsausflug

    DAY 9

Hallo,

der Tag hatte schon gut begonnen, denn wir durften uns das Tretboot eines anderen Urlaubers ausleihen. Doch es kam alles so unerwartet anders. Als wir uns gerade zum Wasser aufmachen wollten, fragten uns zwei Kanadier ob wir Lust hätten mit denen aufs Boot zu kommen. Bei so einer Gelegenheit musste man nicht lange überlegen und wir kamen mit. Die Kanadier waren mit ihrer großen Familie, Onkel, Cousins, Omas alle waren dabei, im Okanagan campen. Und da die das schon seit mehreren Jahren machen, haben die dort auch ein Boot liegen. Mit aufs Boot kamen Brad, Rick, Nicole, Nicole's Mum und wir vier. Die Fahrt ging zu einer Felsküste. Vom Boort aus gings ab ins Wasser und den Felsen hochgeklettert um dann von entweder 7m, 16m oder für ganz verrückte von 25m zu springen. Uns haben die ersten beiden Höhen gereicht :) 
Der nächste Halt unserer Bootstour führte in seichtes Gewässer. In einer Art Lagune ließ man den Anker raus und wir chillten uns ins hüfthohe Wasser. Als wäre von der Nettigkeit der Kanadier als das nicht schon nett genug bekamen wir noch Biere ausgegeben. Also die Leute waren echt ziemlich nett, und dabei kannten wir sie ja gar nicht. Und gut unterhalten konnte man sich mit ihnen auch. 
Danach wollten die Väter und Mütter auf dem Boot wieder festen Boden unter den Fußen haben. Das hieß die Jugendlichen waren jetzt unter sich, was heißt Jugendliche die anderen zwei Kanadier waren 26 und 20 Jahre alt :)
Und dann habe die uns noch mal eben auf mehrere Fahrten "Tubing" eingeladen. Eine Art Reifen wird hinter dem Boot hergezogen! Auf jeden Fall eine Menge Adrenalin Ausschüttung! Mit den Tubes hinten dran sind wir dann nochmal zu den Felsen gefahren. Und wieder reingesprungen.
Nach fast 4 oder 5 Stunden auf dem Wasser hatten wir von alle dem noch nicht genug. Und wir verfolgten unseren eigentlichen Plan mit dem Tretboot. Dieser ging aber gewaltig nach hinten los. Nach weniger als 10min fahren kam schon Wasser ins Boot und wir das Tretboot ging fast unter. Wir mussten alle runterspringen und das Tretboot dann durch schwimmen an Land ziehen. War aber auch ein lustiges Abenteuer.

Am Abend wollten wir uns ein bisschen bei den Kanadier revangieren und brachten Ihnen Biere vorbei, wir spielten noch zusammen "Tabu" und danach mit den Erwachsenen "Flunky Ball". Ein Wurfspiel, bei dem es drauf ankommt, welches Team ihre Biere zuerst auf hat. Team Germany hat Team Canada den Sieg überlassen, sagen wir es mal so :)
Nachts haben wir uns dann noch mit den zwei Kanadiern vom Boot auf die Brücke gechillt und später ein Kartenspiel gespielt. Es war 2 Uhr morgens und es war immernoch warm im T-Shirt und kurzer Hose. Geniales Wetter!

Bis dann, viele Grüße!
JT










Dienstag, 29. Juli 2014

Ausflug nach Kelowna

Hi,


unser Day 8 begann wieder schön warm. Das heißt wir sind früh aufgewacht, denn an lange Schlafen bei den hießen Temperaturen war nicht zu denken. Es war wieder so zwischen 30-35°C. Sehr angenehm mit ein bisschen Wind, muss ich sagen.
Direkt nach dem Frühstück haben wir uns erstmal im See abgekühlt, das Rondell (eine riesige Luftmatratze) dürfte dabei natürlich nicht fehlen. Da wir keine Lust hatten direkt auf den Strand durch den Wellengang getrieben zu werden, haben wir einfach ein Ehepaar gefragt, was gerade mit ihrem Boot an uns vorbei gefahren ist, ob sie uns rausziehen können. Das haben die dann netterweise auch direkt gemacht. Und so blieb uns viel Zeit auf dem Wasser, bis wir wieder an Land waren. 

Abends sind wir mit dem Wohnmobil nach Kelowna gefahren, das ist mit die größte Stadt im Okanagan Valley und direkt am See gelegen. Die Fahrt dort hin hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es hat ungefähr noch 20min in Kelowna gebraucht, bis wir endlich einen Parkplatz mit dem riesen Teil gefunden hatten. Am Ende fanden wir sogar einen, der kostenlos nach 6pm war. Wir stiegen aus unserem klimatisierten Camper aus und es war wir als wenn eine Armee von Phön-Kriegern uns Hitze entgegen pustete. Man hat am Anfang erst gar keine Luft bekommen, nach wenigen Sekunden fühlte man sich bereits wie in einer Sauna. Das Gefühl war echt krass. 
Es war Dinnertime und so sind wir zum schönsten "earls" Restaurant in Kanada, meiner Meinung nach, gegangen. Es liegt im dritten Stockwerk eines Hauses und oben auf der Dachterasse hat man einen wunderschönen Blick über den Okanagan Lake und den Hafen.
Nachdem wir sehr lecker gegessen hatten, haben wir uns noch ein Dessert bei einer Eisdiele geholt. Diese hatten wir schon auf dem Hinweg gesehen, die Schlange ging bis draußen auf dem Bürgersteig. Doch die 20min anstehen haben sich gelohnt! Eine super leckere Waffel und noch besseres Eis! So stehts in einem Magazin drin: "Downtown Kelowna, boasts two ice-cream parlors, Moo-lix (250-869-0010) , a Kelowna favorite since 1998 specializes in hand-made waffle cones and has over 40 flavors to choose from including vegan and gluten-free options."
Nach dem leckeren Nachtisch stand unsere erste Nachfahrt an. Doch das war auch kein Problem.

Freut euch morgen auf einen Bericht über einen unserer HIGHLIGHT-TAGE!
Cheers,
JT


Downtown Kelowna

Hafen Kelowna

Campground

earls Kelowna

Ausblick earls Kelowna

Eisladen in Kelowna


 

Montag, 28. Juli 2014

chilliger Tag am See

Hey,

morgens sind wir noch vor dem Frühstück eine Runde schwimmen gegangen, wenn man direkt am Strand übernachtet ist das einfach Pflicht. Das Wetter hat natürlich auch mitgespielt, schon morgens war es um die 30°C. Zum Glück war immer ein bisschen Wind vorhanden, sonst hätte man es dort echt nicht ausgehalten.
Die netten Campgroundbesitzer erlaubten uns deren Rondell auszuleihen, eine Art riesige Luftmatratze mit Platz für vier Personen. 
Mit dieser schwammen wir raus und ließen uns treiben. Zu einer Brücke sind wir auch getrieben und von dort aus dann reingesprungen in den warmen See. 
Abens haben wir uns auf einen Hügel gechillt, wovon wir einen schönen View über den See und die Landschaft hatten.

Bis dann,
JT

das Rondell

camping direkt am Wasser
 

Sonntag, 27. Juli 2014

First Stop Okanagan Valley

    DAY 6

Hallo,

wir sind am sechsten Tag in Kanada früh aufgewacht, denn vor uns lagen 5 Stunden Fahrt. Unser erster Stop auf unserem Roadtrip hieß nämlich Okanagan Falls im Okanagan Valley. Ein paar Tage bei 30-38°C direkt am Strand des Skaha Lake lagen vor uns.
Obwohl wir erst recht spät am Campground ankamen würden wir sehr freundlich empfangen. Ein älteres Ehepaar kümmerte sich um den "Sun and Sand RV Park" und half uns gleich beim einparken und geradestellen des Wohnmobils. Später hatten wir noch Probleme mit unserem Frischwasserschlauch, doch Bob vom RV Park hat uns netterweise bei allen Problemen direkt geholfen.
Abens kam es dann zum ersten richtigen Einsatz unserer frisch gekauften Camping Stühle, für haben uns mit kühlen Getränken auf den Steg gesetzt und relaxed. Noch ein paar Sternschnuppen beobachtet, doch dann trieb uns auch schon die Müdigkeit ins Bett. So eine lange Fahrt ist doch ganz schön anstrengend, auch wenn wir mit dem Wohmobil durch zwischen 90-100 km/h fahren konnten...

Freut euch auf den nächsten Blogeintrag,
Cheers JT






Samstag, 26. Juli 2014

Sporttag und Feuerwerk

    DAY 5

Hallo!

der fünfte Tag unseres Canada-Abenteuers, was der erste volle Tag im Camper war, könnte unter dem Motto "Sporttag" durchgehen. Wir sind zum Park Royal gefahren mit unserem 8m langem Fahrzeug. Dort haben wir uns erstmal einen Fussball und eine Frisbee gekauft. Am Ableside Fussballplatz in West Vancouver haben wir dann natürlich direkt beides ausprobiert. Wir haben zwei Kanadier kennegelernt und haben mit denen zusammen auf dem Practice Field 3 gegen 3 gespielt. Später als die wegmussten, sind wir auf das große Feld gegangen und haben uns die Frisbee hin und her geworfen. Und das alles bei sehr angenehmen Wetter. Die Zeit des Regens war für eine sehr sehr lange Zeit vorbei, aber dazu in den weiteren Posts mehr...
Am Abend gab es noch einen sehr interessanten Programmpunkt. Das Festival "Celebration of lights" am English Bay stand an. Mit dem Bus sind wir dort hingefahren, wir hatten uns extra das Kleingeld bereit gelegt, denn man kann hier nur passend bezahlen, es gibt also kein Wechselgeld vom Busfahrer, doch zum bezahlen kamen wir erst gar nicht, der Busfahrer wollte wohl nicht noch mehr Zeit verlieren und winkte uns einfach durch.
Auf dem Fußweg von der Bushalte zum English Bay haben wir uns noch mit einem Polizisten unterhalten, er verriert uns alles über sein Motorrad, eine echte Harley Davidson. Außerdem wünschte er uns sehr viel Spaß bei unserem bevorstehenden Roadtrip und meinte, dass es im Okanagan am schönsten seien werde! Mal sehen ob er recht behielte.
Um 22 Uhr haben wir dann wohl das spektakulärste Feuerwerk, was wir je gesehen haben, zu Gesicht bekommen. 20min lang einfach nur "krass". Das Finale des Feuerwerks könnt ihr unten im Video sehen.
Nach dem Feuerwerk war es gar nicht so einfach aus Vancouver rauszukommen, denn sehr viele Menschen hatten das Spektakel angeguckt. 
Einen Bus haben wir dann doch noch irgendwann bekommen. Was interessant war, war dass die Menschen sich schön in eine Reihe stellten an der Bushaltestelle. Die war aufgrund der vielen Leute zwar lang, hat aber alles reibungslos funktioniert. Sowas sieht man in Deutschland wohl eher nicht...

Bis dann,
JT



line-up für den Bus

eine Harley als Polizeimotorrad, ganz normal hier