Dienstag, 26. August 2014

Fußball und Radfahren

Hallo!

Morgens bin ich aufgestanden und war alleine zu Hause. Die Leute bei denen ich untergebracht bin, waren unterwegs. Zum Frühstück habe ich dann erstmal frisch gebackenes Brot gegessen. Denn backen ist Robert's Leidenschaft. Brot wird hier nicht gekauft, sondern selbst gemacht. Er macht übrigens auch sehr guten Kuchen und sehr leckeres Dinner! 
Mittags habe ich mich mit Kumpels aus Highschool-Zeiten verabredet und wir haben am Practice-Field des Ambleside Sportplatzes ein bisschen "Soccer" gespielt.
Dort hinbekommen mit ich mit dem Fahrrad von Robert, was ich die Tage über benutzen darf. 
Nachdem wir Fussball spielen waren bin ich noch mit einem Kumpel mit den Fahrrädern nach North Vancouver gefahren, dort wollten wir eigentlich zum Walmart um ein Schloss für das Bike zu kaufen, doch die hatten keins. Also haben wir immerhin eine schöne Fahrrad-Tour gemacht :) Als ich zu Hause ankam, hatte Robert mir ein Schloss mitgebracht, ihr seht also, sehr sehr nette Leute, bei denen ich hier zur Zeit wohne!
Abends gab es noch leckeren Gulasch und Schokoladenkuchen!

Bis dann,
JT

PS: Weiter unten könnt ihr weiterhin spannende Stories über unseren Roadtrip lesen! (passend zum jeweiligen Datum)

eines der selbstgemachten Brote


mein derzeitiges Bike

Walmart

Soccerfield at Ambleside

Sonntag, 24. August 2014

Photosession in Downtown

Hallo!

Heute habe ich mich erstmal um mein Working Visa und um eine Arbeitsstelle gekümmert. Später bin ich dann runter zum Park Royal gelaufen, habe mir vorher noch Schüler-Busfahrt-Tickets gekauft und bin dann mit den nächsten Bus nach Downtown. Ich hatte meine Kamera und Objektive dabei und bin durch Downtown Vancouver gezogen, auf der Suche nach guten Motiven. Einige Bilder seht ihr unten. Dabei ist mir wieder eingefallen, wie viele reiche Menschen in der Stadt doch wohnen, ich habe bestimmt 20 Highend-Sportwagen im Bereich jenseits der 200.000 Euro gesehen. 
Insgesamt bin ich dann ungefähr 6km durch fast komplett Downtown gelaufen. Als ich im Bereich des Coal Harbour war, lief mir plötzlich ein Kumpel, den ich noch vom Biken aus 2010/11 kannte über den Weg. Den Rest des Tages habe ich dann noch mit ihm in Downtown verbracht.
Einige der Fotos könnt ihr unten betrachten...

Bis dann,
JT

















 

Samstag, 16. August 2014

Abschluss des Roadtrips

Hallo,

am 16.8. sind wir nach der Party-Nacht rund um Tills 19. Geburtstag natürlich erst sehr spät aufgestanden. Noch vier weitere Tage befanden wir uns alle zusammen in Vancouver. Davon noch drei im Camper auf dem Campground in West Vancouver. In den Tagen haben wir noch viel zusammen erlebt. Vom Joggen über die Lions-Gate-Brücke und durch den Stanley Park bis zur Fahrrad-Tour durch Nordamerikas größten City-Park. Auch Eisessen am English Bay in einer besonderen Eisdiele, wo man das Eis quasi selbst kreiren kann war mit dabei :) 

Da unser Kühlschrank ja auf der Fahrt nach Edmonten den Geist aufgegeben hatte, haben wir nur noch immer für einen Tag eingekauft, sodass wir dann auch ein paar mal essen gegangen sind. Der Cactus Club direkt am Hafen (Coal Harbour) ist wirklich zu empfehlen, toller View bei leckerem Essen!

Eine Fahrradtour durch den Stanley Park lohnt sich wirklich, man fährt auf dem sogenannten "Sea-Wall" direkt am Wasser um den Park rum, welcher quasi eine (Halb)insel ist. Dort wird einem auch ein komplett neuer View auf die Vancouver Skyline ermöglicht.

Weiter unten ein paar Fotos, die sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte...

Die letzte Nacht in Vancouver haben wir dann in Downtown verbracht und sind nochmal richtig gut essen gegangen. Denn da wir noch Geld vom Camper Vermieter zurück bekommen haben  und auch selbst noch etwas übrig hatten haben wir im Hotel einfach mal nach dem besten und schicksten Restaurant in Vancouver Downtown gegoogelt. Die Speisekarte sagte uns zu und wir machten eine Reservierung, allerdings war nur noch eine um 21:30h frei. Aber das war uns egal, als Abschluss eines so coolen Roadtrip musste einfach was besonderes her. Das Essen war bombastisch gut und auch bombastisch teuer, aber hatte sich auf jeden Fall gelohnt. "Joe Fortes" ist weiter zu empfehlen. 

Nach 3800km auf Kanadas Highways und fast einem Monat Leben im Camper war dieses Abenteuer vorbei, doch viele weitere erwarteten uns bereits...

Am nächsten Morgen trennten sich dann die Wege meiner drei Kumpels und mir. Sie flogen wieder nach Deutschland um sich ihren neuen Abenteuern zu widmen, wie Studium, Soziales Projekt in Peru oder einem Praktikum. Ich entschied mich fürs dort bleiben und "Work und Travel".

Bis dann,
JT




schöne Aussicht im Cactus Club




Eisladen in English Bay

Totemphäle im Stanley Park

Dinner im Camper

"Sea Wall" - Stanley Park

Skyline vom Stanley Park aus

Freitag, 15. August 2014

zurück in Vancouver

    DAY 25

Hallo,

heute stand unsere letzte Roadtrip Fahrt an, diese führte von Whistler nach Vancouver. Und dieser Abschnitt des Highway 99 gilt als besonders schön, weil er direkt am Pacific vorbeiführt und die Berge neben einem liegen. Doch leider war das Wetter sehr schlecht. Schon morgens als wir auf dem Campground aufgestanden sind, war es nebelig, und da der Campground auf einer Erhöhung war, lag unter einem ein Tal voller Bäume, wo die Wolken drin hingen. Wir frühstückten noch und ließen uns echt Zeit beim fertig machen für die Abfahrt. 
Gegen 12 Uhr ging es dann los Richtung Vancouver. Der eigentlich ganz schöne "Sea-to-Sky-Highway" oder in unserem Fall dann wohl eher "Sky-to-Sea-Highway" war aber leider auch vom schlechten Wetter heimgesucht, trotzdem war es immernoch eine ziemlich coole Fahrt, wenn neben einem die Eisenbahnlinie entlang geht, auf der anderen Seite die Felswände empor springen und hinter den Eisenbahnschienen sich das Meer erstreckt, dann sieht das auch bei Regen gut aus :) 

In West Vancouver angekommen, haben wir erst einmal noch beim Supermarkt ein paar Dinge eingekauft. Die weiten Tage haben wir nämlich noch auf dem Campingplatz in West Vancouver, wo wir auch schon die ersten Nächte waren, verbracht. 

Am Abend sind wir nach Downtown gefahren und sind in einen Club gegangen, haben nämlich reingefeiert in Till's 19th Geburtstag. Das heißt er ist jetzt auch offiziell in Canada erwachsen!

Bis dann,
JT









Donnerstag, 14. August 2014

unterwegs bis nach Whistler

    DAY 24

Hallo,

heute hatten wir eine der längsten Fahrten unseres Roadtrip vor uns. Es ging von Clearwater aus nach Whistler. Die reine Fahrzeit betrug sechs Stunden und wir fuhren durch eine andere Klimazone.

Die andere Klimazone war wieder diese wüstenartige Steppe, die auch schon im Okanagan herrschte. Hier wurde es auch wieder wärmer. Und wir kamen an kargen Gegenden vorbei, wo zuvor noch ein Wild Fire herrschte und alle Bäume und Pflanzen verbrannte, das sah mal wieder echt heftig aus. Wir fuhren durch Berglandschaften und Wüstenlandschaften, mal an einem Canyon vorbei, wo unten ein Fluss war und mal über eine Straße, die sich Highway nennt und sowas wie eine Autobahn sein soll und dann aufeinmal sich in eine Einspurige Schotterstraße verwandelt. Die Fahrt war also echt aufregend, weil man so viel verschiedenes sah. Sogar mal wieder die Leute die auf einer Baustelle arbeiten und nur die Schilder hochhalten :) 
Die Straßen teilweise waren echt abenteuerlich, denn direkt neben einem ging es gefühlte 1000 Meter runter und auf der anderen Straßenseite war direkt die Felswand. 
Als wir dann den Berg auch wieder runterfahren mussten, stank es etwas in der Fahrerkabine, wir hielten an und es waren die Bremsen, das wussten wir sofort als sogar Rauch aus den Radkästen kam. Also legten wir eine kleine Pause ein. Obwohl wir auch mit der Motorbremse fuhren wurden die Bremsen also viel zu heiß, aber das ist ja auch kein Wunder bei fast 8 Tonnen Gewicht und ganz normalen Bremsen für einen Ford Van...

Bevor wir zum Campground fuhren sind wir noch in das Whistler Village gegangen, dort herrschte gerade ein Mountainbike-Festival, es war allerdings erst einer der ersten Tage, deshalb noch nicht viel los. 
Abendgegessen haben wir dann noch in einem Restaurant, dort gab es den "Steak-Burger" ein super leckerer Burger mit Kalbsmedaillons statt Buletten.
Am Abend kamen wir dann alle recht müde im Whister RV Park und Campground an.
Bilder sagen ja meistens mehr als Worte, deshalb gibts eigentlich nicht mehr viel zu sagen, schaut euch einfach die Fotos an.

Bis dann,
JT









Statue in Whistler, Austragungsort der Winter-Olympics 2010

Bikeevent

Steakburger